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Fluchtrucksack Packliste – Was gehört in einen Bugoutbag?

Die sogenannte „Bug out Bag“ beschreibt im Grunde eine Art „Marschgepäck“, in dem alles vorhanden ist, das man für eine länger andauernde Flucht vor jedwedem denkbaren Katastrophenszenario benötigt. Um evtl. über mehrere Monate hinweg in freier Natur überleben zu können, bedarf es nicht nur einiger Fähigkeiten, sondern auch einer gut durchdachten sowie ausreichender Ausrüstung. Diese beiden Faktoren müssen in die Bestückung der Bug out Bag einfließen, um bestmöglich auf das Unvorhersehbare vorbereitet zu sein.

Es gibt viel zu Bedenken – grundsätzliche Bedürfnisse zum Überleben

Es gibt mehrere sehr grundsätzliche Bedürfnisse, die unentwegt gestillt werden müssen, um einen längeren Zeitraum in freier Wildbahn halbwegs unbeschadet überstehen zu können:

  • Licht
  • Wärme
  • Nahrung / Wasser
  • Gesundheit (medizinische Grundversorgung)
  • Unterkunft (erweiterter Schutz vor Nässe und Kälte)

Um diese Grundbedürfnisse zumindest halbwegs gut decken zu können, muss der Bug out Bag entsprechend gut ausgestattet sein. Jede Kategorie benötigt unterschiedliche viele, große, schwere Gegenstände. Spätestens an diesem Punkt wird klar, dass es unmöglich ist, für jede Eventualität alle erforderlichen Gegenstände dabei zu haben, denn auch das Gewicht spielt, vor allem bei länger andauernden Märschen, eine sehr wichtige Rolle.

Licht bzw. Beleuchtung – nützlich in vielen Situationen

Licht ist in vielerlei Hinsicht ein wichtiges Gut, das man immer dabei haben sollte. Ist man im Dunkeln gezwungen, sich durch unwegsames Gelände fortzubewegen, sollte man immer in der Lage sein, den Boden vor sich ausreichend ausleuchten zu können. Dazu bedarf es keiner riesigen Mag-Lite Taschenlampe mit 20.000 Lumen – eine kleine Stiftleuchte, ein Knicklicht oder eine Schlüsselleuchte mit LED-Birne sind in der Regel ausreichend. Es sollten grundsätzlich immer zwei verschiedene Leuchtmittel in der Bug out Bag mitgeführt werden, um genügend Flexibilität und Sicherheit für die Beleuchtung gewährleisten zu können.

Tipp: Im Handel gibt es Taschenlampen, die vollständig ohne Batterien betrieben werden können. Diese werden über ein Dynamo-System betrieben und sind, speziell für längere Aufenthalte im Freien, ohne jederzeitigen Zugriff auf Batterien, die beste Wahl.

Wärme – Grundbedürfnis und Überlebensgarant in der kalten Jahreszeit

Wärme ist nicht nur angenehm, sondern in manchen Situationen überlebenswichtig. Insbesondere während der kalten Jahreszeit kommt es in freier Natur entscheidend darauf an, ob man in der Lage ist, sich ein Feuer machen zu können. Glücklicherweise benötigt man dazu nicht viel Ausrüstung, sodass der benötigte Platz in der Bug out Bag sehr überschaubar bleibt. Mindestens vorhanden sein sollten ein Feuerzeug und ein Feuerstahl.

Nahrung und Wasser – ohne Energie für den Körper geht schnell nichts mehr

Im militärischen Bereich gibt es ein sehr zutreffendes Sprichwort: „Die Dehydration ist des Soldaten ärgster Feind!“ Flüssigkeitsmangel führt sehr schnell zu großen Problemen. Schon nach 24 – 36 Stunden ohne Flüssigkeitszufuhr beginnt der Körper, seine regulären Funktionen stark einzuschränken. Bereits ab diesem Zeitpunkt kann und sollte mit Krämpfen und weiteren gesundheitlichen Einschränkungen gerechnet werden.

Im Zuge dessen wird auch die Bewältigung anderer wichtiger Aufgaben deutlich schwerer und mit jeder weiteren Stunde ohne Flüssigkeitszufuhr immer unmöglicher in der Umsetzung. Im mitteleuropäischen Raum gibt es glücklicherweise genügend Möglichkeiten, an Wasser zu kommen. Einzig das Problem der Keim- und Schwermetallbelastung muss gelöst werden – dafür werden einer oder mehrere Filter benötigt, die ebenfalls in den Bug out Bag gehören, um ständig verfügbar zu sein. Zur Grundausstattung sollte auch ein direkt nutzbarer Wasservorrat gehören, der für wenigstens 48 Stunden ausreicht. Wasser ist schwer und hat ein verhältnismäßig hohes Volumen – das muss bei der Auswahl des richtigen Rucksacks berücksichtigt werden.

Medizinische Notversorgung – mehr als Pflaster und Verbandszeug

Auch medizinische Vorräte müssen in die Bug out Bag gepackt werden, wobei sich das nicht auf ein paar Pflaster, eine Mullbinde und eine Brand- und Wundsalbe beschränkt. Dauerhaft zu nehmende Medikamente (z. B. Schilddrüsenhormone), Insulin, Beta-Blocker usw. müssen bevorratet und so im Gepäck verstaut werden, dass sie keinesfalls nass werden können. Der EHK (Erste-Hilfe-Kasten) muss natürlich auch dabei sein – Wundversorgung wird im Ernstfall einen hohen Stellenwert einnehmen!

„Ein Dach über dem Kopf“ – Schutz vor den gefährlichen Elementen

Kalter Wind, Regen, Schnee – und sämtliche Kombinationen daraus können schnell zu einer ernsthaften Bedrohung für die Gesundheit werden, wenn kein Schutz vorhanden ist. Häufig braucht man ein schnell aufzustellendes, vorübergehendes Lager – und dafür benötigt man gleichermaßen Werkzeug wie Zubehör. In die Bug out Bag gehört deshalb mindestens 1 Tarp oder ein Poncho, der sich als „Dach“ aufspannen lässt, um den Regen abzuhalten. Zum Schutz gegen Regen / Kälte / Wind sollte immer auch ein Set mit trockener Wechselwäsche dabei sein, die ebenfalls im Bug out Bag verstaut werden muss.

Ladevolumen vs. Beweglichkeit – wie viel „braucht“ man unterwegs?

Je nach gegebener Situation wird der Bedarf an Gegenständen, die man mit sich führen sollte, unterschiedlich ausfallen. Die grundsätzlichen Überlegungen, die bei der Packstrategie berücksichtigt werden müssen, sind nun bekannt. Nachfolgend eine kleine, keineswegs vollständige Auflistung wichtiger Dinge, die im Rucksack vorhanden sein sollten – entsprechend der jeweiligen Situation und den gegebenen Möglichkeiten:

 

Wasseraufbereitung / Flüssigkeitsversorgung
 

·        Verzehrfertiges Trinkwasser für wenigstens 72 Stunden

·        Bruchfeste Flasche aus Hartplastik

·        Feldflasche aus Metall od. Hartplastik

·        Trinkbecher aus Metall

 

·        Trinkhalm mit Reinigungsfilter zur direkten Wasseraufnahme

·        Jod in Tablettenform

·        Kohletabletten

 

Nahrung (Beschaffung/Zubereitung/Verwertung)

·        Kalorienreiche Energieriegel

·        Besteck aus Metall

·        Rudimentäres Angel-Set zur Nahrungsbeschaffung

·        Metallschüssel (kochen, braten & aufbewahren)

·        Campingkocher / HoBo

 

Wärme (Koch- und Wärmefeuer)

·        Feuerzeug

·        Zunder

·        Feuerstahl

·        Wasserdichtes Behältnis für den Zunder

 

Licht (Wegausleuchtung)

·        Stiftleuchte

·        Kleine (batterielose) Taschenlampe

·        Knicklichter

 

Werkzeug (Graben / Hacken / Befestigen)

·        Kleiner Spaten / Klappspaten

·        Scharfes, kleines Messer zum Schnitzen

·        Scharfe Axt

·        Drahtsäge mit 2-3 Ersatzsägedrähten

 

Unterkunft / Wetterschutz (Schutz vor Regen & Wind)

·        Kleines Zelt / Tarp / Poncho·        Geöltes Laken

 

Wechselwäsche

·        Warmer Kragenpullover

·        1 Satz warme Funktionsunterwäsche

·        1 Paar warme Wollhandschuhe

·        1-2 T-Shirts

·        2 Paar warme Socken (Wollsocken sind ideal)

 

Schlafen (Funktional & Komfort)

·        Schlafsack (möglichst hochwertig für die ausreichende Körperwärme auch bei leichten Minusgraden)·        Stabile Iso-Matte mit feuchtigkeitsabweisender Unterseite

 

Hygiene / medizinische Versorgung

·        Zahnbürste(n)

·        Seife (ideal ist pH-neutrale Kernseife)

·        Erste-Hilfe-Set

·        Zusätzliche Rettungsdecke (Silber/Gold-Folie)

·        Desinfektionsspray für kleinere offene Wunden

·        Nagelschere

·        Zahnpasta

·        Schmerztabletten

·        Individuell notwendige Medikamente nach Bedarf

 

Kommunikation / Information / Orientierung (KANN-Ausrüstung, die nicht unwichtig ist)

·        Stromloses Radio mit UKW-Empfang (Handbetrieb)

·        Kompass zur Orientierung im Gelände

·        Landkarte(n)

·        Wasserfestes Papier und Bleistift

·        Smartphone (wenn ein solar- oder handbetriebenes Ladegerät mitgeführt wird)

 

Wie man anhand der oberen Tabellen gut sehen kann, ist es eine ganze Menge, die man „mitschleppen“ muss, um halbwegs vernünftig auf die verschiedenen Situationen in der freien Wildbahn reagieren zu können. Die Tabellen ließen sich beliebig erweitern – nur ist der Platz äußerst begrenzt, weshalb man auf die maximal mögliche Effizienz des Gepäcks achten muss.

Den richtigen Rucksack für den eigenen Bedarf finden

Nachdem nun klar ist, dass jede Menge Gepäckstücke mitgeführt werden müssen stellt sich gleich die Frage nach dem dafür am besten geeigneten Rucksack. Zwar hängt die Beantwortung dieser Frage auch ein wenig von den persönlichen Vorlieben ab, es gibt aber auch einige statische Größen, die für die richtige Auswahl Relevanz besitzen:

  • Tragekomfort
  • Fassungsvermögen
  • Funktionalität
  • Budget

Der Tragekomfort – Rückenschonend für lange Märsche im Gelände

Der Tragekomfort beschränkt sich nicht nur auf die Schulterriemen, die wattiert sein sollten. Auch ein eingepasstes Gestell, das dafür sorgt, dass sich das Gewicht nicht primär in den Bereich der Lendenwirbel presst, ist äußerst wichtig. Für kürzere Wanderungen mag das nicht sonderlich ins Gewicht fallen – wenn aber längere Märsche notwendig sein könnten, ist der Tragekomfort eines der wichtigsten Kriterien überhaupt. Er dient nicht nur dem Durchhaltevermögen während des Marsches, sondern auch der Gesundheit. Eine dauerhafte Fehlbelastung der Lendenwirbel wird schnell dafür sorgen, dass man schmerzgepeinigt seine Tage verbringt. Das ist nicht nur unangenehm, sondern schränkt die eigenen Möglichkeiten enorm ein.

Das Fassungsvermögen der Bug out Bag – auf die Literangabe achten

Auf der Flucht und in Krisenzeiten kommt es ja darauf an, möglichst viel nützliches Gepäck mitnehmen zu können. Der Rucksack sollte deshalb nicht zu klein gewählt werden. Die richtige Größenordnung findet man im Bereich der Trekkingrucksäcke und sollte wenigstens 60 Liter im Hauptfach + X Liter in den kleineren Außenfächern mitbringen.

Funktionalität ist wichtiger als die reine Optik

Der Sinn einer Bug out Bag ist nicht, für 1-2 Tage im benachbarten Wald zu campen, sondern alle notwendigen Utensilien mitzuführen, die man für einen längeren Zeitraum in Notzeiten benötigt. Dementsprechend sollte die Optik des Rucksacks ganz weit hinten in der Prioritätenliste stehen. Viel wichtiger ist die Funktionalität, um das Gepäck bestmöglich verstauen und verteilen zu können. Wirklich gute Bug out Bags bieten nicht nur die reinen Beladungsfächer, sondern erweiterte Funktionalität in Form von Schlaufen, die im Außenbereich angebracht sind. Sperrige Gegenstände wie Isomatte, Schlafsack usw. lassen sich so sicher außerhalb des Rucksacks verstauen und lassen innerhalb des Rucksacks dementsprechend mehr Platz für andere wichtige Gegenstände.

Hochwertige und gut durchdachte Rucksäcke bieten überdies auch noch Vorrichtungen an Bauch- und Schultergurten, um zusätzliche Gegenstände verstauen zu können. Ähnlich einer militärischen Koppel (Funktionsgürtel) sind zusätzliche Schlaufen, kleine Taschen und ähnliches angebracht, um schnell an die wichtigsten Gerätschaften herankommen zu können, ohne jedes Mal den Rucksack absetzen und öffnen zu müssen.

Achtung bei Reißverschlüssen

Reißverschlüsse bieten zwar die Möglichkeit, schnell an den Inhalt zu gelangen, sind aber leider auch häufig eine echte Schwachstelle. Häufig sind sie aus billigem Plastik gefertigt und schon nach wenigen Nutzungen nicht mehr flüssig gängig oder sogar ganz defekt. Auch sind Reißverschlüsse in der Regel undicht (wenn keine schützende Überlappung angebracht ist), weshalb bei kräftigen Regengüssen der Inhalt des Rucksacks gerne mal nass wird. Das ist kontraproduktiv und kann, je nach Notsituation, sogar fatale Folgen haben. Wohl dem, der einen Rucksack sein Eigen nennt, dessen Fächer allesamt mit robusten Lederriemen ausgestattet sind. Bei hochwertigen Rucksackmodellen sind Reißverschlüsse in der Regel entweder mit einem Regenschutz ausgestattet oder alternativ so angebracht, dass kein direkter Regen darauf fallen kann.

Ein weiterer Schwachpunkt sind oft die Plastikclips, die einfach nur ineinandergeschoben werden. Sie bieten einen schnellen Zugriff auf Inhalte und sorgen dafür, dass der Rucksack schnell auf- oder abgesetzt werden kann. Billige Rucksackmodelle beweisen hier viel zu  häufig, dass sie nicht ohne Grund so preiswert sind. Das Plastik wird schnell spröde und bricht bzw. „leiert“ aus, sodass der Verschluss über die Clips nicht mehr zuverlässig funktioniert. Hochwertige Modelle nutzen für diese Clips hochwertige Materialien, sodass das Problem des Materialbruchs bei angemessener Nutzung kaum möglich ist.

Das eigentliche Material des Rucksacks ist ebenfalls einen Blick wert. Die meisten Hersteller bewerben ihre Rucksäcke damit, dass wasserdichtes Material verwendet wird. Das ist zwar nach Begriffsdefinition durchaus richtig, aber dass das verwendete Material dünn und wenig stabil ist, wird gerne vergessen zu erwähnen. Ein guter, hochwertiger Rucksack muss nicht aus wasserabweisendem Material gemacht sein – es genügt völlig, dass er aus hochwertigen Stoffbahnen hergestellt wurde. Viel wichtiger ist ein passender Überzug, der den Rucksack mit wenigen Handgriffen garantiert wasserdicht macht. Damit wird ein Ausreißen des Stoffs verhindert und der Regenschutz zu 100% erreicht.

Das Budget – nicht am falschen Ende Geld sparen

Häufig sitzt der Geldbeutel nicht allzu locker – vor allem dann, wenn es auch vermeintlich preiswerte Alternativen gibt, die das Budget deutlich weniger belasten. Es ist aber ein Trugschluss zu glauben, dass ein Rucksack auch in einer „billigen“ Version ausreicht. Das rächt sich spätestens dann, wenn der Ernstfall eintritt und er seinen Wert unter Beweis stellen muss. Man muss sich immer vor Augen halten, dass ein geringer Kaufpreis seine wirtschaftlichen Gründe hat – in der Regel werden diese günstigen Kaufpreise für billiges Material und schlechte Verarbeitung erzielt. Wenn man bereits auf der Flucht ist und feststellt, dass nach kurzer Zeit Nähte aufgehen, Löcher und Risse im Material auftauchen und sich Trageriemen ablösen, ist es zu spät für den Ärger – denn es wird kaum noch eine Möglichkeit geben, dann noch an ein adäquates, hochwertiges Modell zu gelangen.

„Wer billig kauft, kauft häufiger.“ Dieser Sinnspruch existiert zu Recht, denn die vermeintliche Ersparnis rächt sich durch den Zwang, häufiger neu kaufen zu müssen. Die angemessene Investition in einen hochwertigen Rucksack macht sich im Lauf der Zeit auf jeden Fall bezahlt – wer hier versucht, Geld einzusparen, spart dementsprechend an der vollkommen falschen Stelle.

Markenrucksäcke vs. Budgetmodelle – für Jeden das Richtige

Die Vorzüge eines hochwertig gefertigten Rucksacks sind offenkundig. Einige Hersteller haben bereits viele Jahrzehnte lang Erfahrungen mit der Rucksackherstellung und wissen dementsprechend um die vielen Notwendigkeiten, die ein guter Rucksack erfüllen muss, um auch den höchsten Ansprüchen genügen zu können.

Berghaus

Der britische Hersteller bietet nicht nur Rucksäcke an, sondern beweist sich bei der Verarbeitung der Textilien rund um das Thema „Outdoor“. Vor allem der nachfolgend genannte Rucksack hat sich bereits unzählige Male in der Praxis bewährt (auch innerhalb der Bundeswehr):

Osprey

Auch der kalifornische Hersteller Osprey kann auf mehrere Jahrzehnte Erfahrung in Sachen Rucksackfertigung zurückblicken und gilt unter Trekking-Enthusiasten als klarer Favorit in der oberen Mittelklasse. Bedingt durch seine Größe, den enormen Tragekomfort und die vielen Funktionalitäten hat sich das nachfolgende Modell als besonders empfehlenswert herauskristallisiert:

Bergans

Auch der Hersteller Bergans hat genießt unter eingefleischten Outdoor-Freunden einen exzellenten Ruf. Nicht nur, dass die produzierten Rucksäcke von sehr hoher Qualität sind – bei Beschädigungen bietet Bergans seinen Kunden sogar an, diesen nach Möglichkeit zu reparieren – in der hauseigenen Näherei. Im Sinne des Bug out Bag ist dieses Modell besonders zu empfehlen:

  • Bergans Alpinist Medium 110L (ausgewiesener Schwerlastrucksack für besonders lange Outdoor-Touren – erkennbar am besonders großen Volumen)

Preiswerte Rucksäcke – für den Notfall besser als Nichts

Obgleich die sehr preiswerten Rucksackmodelle in ihrer Verarbeitung in der Regel wesentlich schlechter abschneiden, können sie für den einen oder anderen durchaus trotzdem eine Option sein – wenn es nicht um Flucht und Überleben, sondern um ausgedehnte Wanderungen über wenige Tage geht. In diesen Fällen und wenn der Anspruch an das eigene Equipment nicht so hoch ist, können preiswerte Rucksäcke ausreichend sein und ihren Zweck erfüllen. Dennoch sollte man Abstand von den wirklichen „Billig“-Angeboten nehmen, wenn man zumindest die grundlegenden Kriterien erfüllen möchte.

Mountaintop

Mountaintop gehört zu den Herstellern im unteren bzw. mittleren Preissegment und bietet Rucksäcke an, die man durchaus empfehlen kann, wenn das Budget nicht sonderlich hoch ist. Einschränkungen im Tragekomfort und in der Materialqualität muss man in diesem Fall allerdings hinnehmen. Im empfehlenswerten unteren Preissegment ist hier vor allem folgendes Modell zu nennen:

Michael

Michael

Michael beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Survival und Prepping. Seine Erfahrungen gibt er in ausführlichen Beiträgen auf Outdoornet und anderen Publikationen weiter.

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