Landschaft in Bulgarien
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Wildcampen in Bulgarien

In Bulgarien ist das Wildcampen generell verboten. Auch auf Privatgrundstücken darf nicht wildgecampt werden.

Obwohl das Gesetz das freie Campen verbietet, sieht es in der Praxis lockerer aus. Die Einwohner gehen relativ entspannt mit Campern um und haben in der Regel nichts dagegen, wenn man für eine Nacht sein Zelt aufschlägt. [no_toc]

Auch der Großteil der Polizisten hat mit Wildcampern kein Problem, solange der Platz sauber gehalten wird und dort lediglich eine Nacht übernachtet wird. Man muss aber damit rechnen, dass man auf einen strengeren Polizisten trifft. Es ist aber eher unwahrscheinlich, dass man überhaupt erwischt wird, wenn außerhalb der Zivilisation gezeltet wird. Manchmal hat man sogar das Glück, dass ein Polizist einen Geheimtipp ausspricht und dem Camper einen schönen Platz zum Übernachten verrät.

Vor Großstädten und in Naturschutzgebieten lieber nicht wildcampen

In Naturschutzgebieten oder in der Nähe von Naturparks sollte lieber auf das freie Campen verzichtet werden. Dort werden mehr Polizeikontrollen durchgeführt und es ist mit einer Geldbuße zu rechnen. Auch sollte in solchen Gebieten nicht auf privaten Grundstücken gecampt werden, weil auch das gesetzlich verboten ist.  In Naturparks und in der Umgebung werden teilweise hohe Geldbußen verhängt, die sich zwischen hundert und tausend Euro belaufen.

Im Rilagebirge sowie im Pirin stehen viele Hütten zum Übernachten zur Verfügung, die eine Alternative zum Wildcampen darstellen.

Vor Großstädten wie Sofia, Plowdiw oder Warna sollte man besser nicht sein Zelt aufschlagen. Generell wird in Ortschaften mehr kontrolliert und solche Städte eignen sich auch nicht unbedingt für das Campen. Wer sich unbedingt eine Stadt näher anschauen und sie kennenlernen möchte, sollte einen Campingplatz zum Übernachten aufsuchen.

Natur in Bulgarien

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